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WER sind wir?
Bürgerinitiative 'Wohnen und Umwelt' Kölner Norden e.V. |
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Unsere Internet-Adresse: www.biwu-koeln.de
für Bürger Initiative "Wohnen und Umwelt" - Kölner Norden e.V.
Entstehungsgeschichte:
Bürgerinnen und Bürger aus
Longerich und der Gartenstadt-Nord gründeten die Bürgerinitiative „Wohnen und
Umwelt“ Longerich/Gartenstadt-Nord e.V. am 1. Februar 1982, die aus der im Juli
1981 gegründeten Bürgerinitiative gegen den Ausbau des Militärrings zwischen
Mercatorstraße und Neußer-Straße hervorging. Wegen des großen Interesses vieler
Bürgerinnen und Bürger aus dem gesamten Kölner Norden (Stadtbezirke Nippes und
Chorweiler) an der Arbeit der Bürgerinitiative und der über Longerich
hinausgreifenden Themen (z.B. Planung der Müllverbrennungsanlage und
Groß-Emittenten der hier ansässigen Chemie-Industrie) erfolgte am 5. 3. 1990
eine Umbenennung in Bürgerinitiative „WOHNEN und UMWELT“ Kölner Norden e.V.
Die Bürgerinitiative
verfügt z. Zt. über ca. 250 Mitglieder.
Visionen:
Wir setzen uns für die
Erhaltung des äußeren Grüngürtels und der Grünflächen des Kölner Nordens, die
Sicherung einer gesunden städtebaulichen Entwicklung sowie den Schutz der
Bürgerinnen und Bürger vor gesundheitlichen Gefahren, insbesondere vor
emittierenden Anlagen, ein. Ziel ist vor allem, die Luftqualität in dem durch
die vielen Chemieunternehmen und das hohe Verkehrsaufkommen schon sehr stark vorbelasteten
Kölner Norden zu verbessern und die Luft-Schadstoffe zu verringern.
Einzelne aktuelle Themen:
· Reduzierung der durch den
enormen Straßenverkehr
bedingten Feinstaubbelastungen
· Reduzierung der Lärmbelästigungen der HGK-Bahn im
Kölner Norden
· ein ökologisch orientiertes Müllkonzept in Köln u. a.
mit finanziellen Anreizen für die Gebührenzahler für mehr Müllvermeidung
· Schluß mit dem Mülltourismus zur
Müllverbrennungsanlage (MVA) Köln-Niehl und kritische Begleitung schädlicher
MVA-Emissionen
· Reduzierung des Nachtfluglärms im Kölner Norden
· Beschäftigung mit dem Störfall der Fa. INEOS im
Chemiepark Köln-Worringen und die Folgen für die im gesamten Kölner Norden
ansässige Bevölkerung
· Klimaschutz vor Ort und ökologisches
Verbraucherverhalten.
Themen der Vergangenheit:
· Vierspuriger Ausbau des
Militärrings in der
Gartenstadt-Nord verhindert
· Erfolgreiche Einmischung in immissionsschutzrechtliche Genehmigungsverfahren geplanter hoch gefährlicher Anlagen wieSondermüllzwischenlager Buchen in der Nähe des
Fühlinger Sees, geplanteMetallalkyl-Anlage der Fa. AKZO, die verhindert werden konnten
· Widerstand und Aktionen gegen Planung und Bau der MVA leider ohne Erfolg (trotz 54.000 Unterschriften im ersten Bürgerbegehren in Köln), wenigstens aber bessere Rauchgasreinigungstechnik erreicht. Der Bau derKölner MVA wurde bundesweit durch
den größten Korruptionsskandal der Nachkriegszeit bekannt. Außerdem hat der Müllofenbetreiber die MVA fast doppelt so groß gebaut als vom Kölner Stadtrat beschlossen. Um die MVA auszulasten,wird nicht nur Kölner Müll, sondern auch
Fremdmüll (Mülltourismus)
verbrannt.
· Die Stadt Köln musste aufgrund erfolgreicher Klagen von BI-Mitgliedern überhöhte Müllgebühren für die Jahre 1994 bis 1997 an alleKölner Gebührenzahler in einem
Umfang von ca. 150 Millionen DM zurückzahlen.
· Unterstützung der Bürgerinitiative „Grüne Lunge
Pferderennbahn“, um die grünen Lunge Rennbahn in Köln-Weidenpesch zu erhalten,
in jüngster Zeit erfolgreich abgeschlossen.